Teebaumöl gegen Milben

Milben zählen zu den Spinnentieren, auch wenn sich ihr Körperbau maßgeblich von den Spinnen unterscheidet. Neben den rund 50.000 bekannten Milbenarten gehen Experten davon aus, dass es noch viele weitere Arten gibt, die noch nicht entdeckt wurden. Generell gehören Milben zum Lebensraum des Menschen dazu, was eine komplette Ausrottung schwierig macht.

 

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Doch je unangenehmer den Spinnentieren das Leben gemacht wird, umso eher verringert sich ihre Anzahl. Teebaumöl mögen Milben überhaupt nicht, deswegen scheint eine regelmäßige Anwendung von Teebaumöl eine gute Möglichkeit zu sein, die Spinnentiere weitgehend zu eliminieren.

Milben, ein parasitärer Befall

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Mikroskopische Aufnahme der fiesen kleinen Milben

Milben weisen eine Körpergröße von durchschnittlich 0,5 Millimeter auf, so sind sie mit bloßem Auge nicht mehr wahrnehmbar. Trotz ihrer geringen Körpergröße können ihre Hinterlassenschaften schwere Allergien auslösen – zu den häufigsten Reaktionen gehört die Hausstaubmilbenallergie. Milben fühlen sich dort wohl, wo eine hohe Luftfeuchtigkeit und genug Nahrung vorhanden ist. Die Milben, die ihr Unwesen im Lebensumfeld des Menschen treiben, lassen sich vorwiegend in Matratzen, Bettwäsche, Stofftieren, Gardinen und Teppichen nachweisen.

Hausstaubmilben ernähren sich von den Hautschuppen des Menschen. Eine weitere Art sind die Krätzmilben, die sich unter der menschlichen Oberhaut einnisten und dort ihre Eier ablegen.

Haustiere sind beliebte Ziele von Milben. Sie übertragen zwar keine Krankheiten, können jedoch schwerste Hautirritationen, Schuppenbildung und Allergien auslösen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass überall dort, wo Menschen und warmblütige Tiere leben, Milben ebenfalls ihren Lebensraum haben.

Teebaumöl, das natürliche Hausmittel zur Bekämpfung von Milben

Der australische Teebaum (Melaleuca alternifolia) gehört zur Familie der Myrten-Gewächse und aus seinen Blättern und Zweigen wird das ätherische Teebaumöl gewonnen. Seine Wirksamkeit erstreckt sich auf eine Vielzahl von Beschwerdebildern, doch auch in der Hygiene im Haushalt leistet das Pflanzenöl mit dem markanten Eigengeruch wertvolle Hilfe.

Ein australisches Forscherteam untersuchte die Wirkung von Teebaumöl bei Krätzmilben und kam zu dem Ergebnis, dass Teebaumöl neben seinen fungiziden, antibakteriellen und antimikrobiellen Haupteigenschaften noch eine acarizide (Krätzmilben-tötende) Wirkung innehat.

Weiterführender Artikel hierzu: http://www.medscape.com/viewarticle/478480

Die Anwendung beim Menschen

Teebaumöl gegen Milben bei Menschen und dessen Umgebung kann in kurzer Zeit helfen, die winzigen Spinnentiere zu reduzieren beziehungsweise ganz auszulöschen. Hausstaubmilben kann man ganz einfach los werden, indem man 30 Milliliter Teebaumöl in einen halben Liter Wasser gibt und damit per Sprühflasche die abgesaugte Matratze nebelfeucht einsprüht.

Bevor das frische Laken aufgezogen wird, sollte die Matratze völlig getrocknet sein. Am besten werden auch gleich Bettdecke und Kissen mit eingesprüht und ebenfalls zum Trocknen am geöffneten Fenster platziert. Wer sich wegen des strengen Geruches sorgt – dieser verflüchtigt sich relativ schnell, wenn Matratze beziehungsweise das Bettzeug in einem Raumklima mit frischer Luft trocknet.

Hausstauballergiker sollten diese Prozedur mindestens einmal wöchentlich wiederholen, allerdings unter Einbeziehung von Teppichen, Gardinen oder sonstigen stofflichen Dekorationsutensilien. Teebaumöl sorgt nicht nur bei Textilien für eine Reduzierung der Milben, sondern kann generell bei der Hausarbeit eingesetzt werden. Beim Bodenwischen einfach einige Tropfen Teebaumöl ins Putzwasser und schon wirkt das ätherische Pflanzenöl desinfizierend – auf pflanzlicher Basis.

Bei Krätzmilben wurde – wie schon angesprochen – die Wirksamkeit sogar wissenschaftlich belegt. Um Krätzmilben loszuwerden, empfiehlt sich ein Vollbad mit heißem Wasser unter Zugabe von mindestens 10 Tropfen Teebaumöl.

Die betroffenen Hautstellen vorsichtig trocknen und mit purem Teebaumöl beträufeln. Wird diese Form der Behandlung regelmäßig angewendet – das Vollbad einmal die Woche, das Aufbringen von Teebaumöl zweimal am Tag – dann sollte sich sehr schnell die Wirksamkeit in einer Verbesserung des Hautbildes zeigen.

Die Anwendung bei Tieren

Katzen

Teebaumöl enthält einige Stoffe, die nicht von jedem Lebewesen verstoffwechselt werden können. So dürfen Katzen niemals mit Teebaumöl behandelt werden – auch wenn sie Milben haben. Die im Teebaumöl enthaltenen Terpene und Phenolen wirken auf die Samtpfoten toxisch. Sie können die Verbindungen des ätherischen Öls nur sehr langsam ausscheiden und solange lagert es sich im Körper der Tiere ab und führt zu einer Vergiftung. Selbst winzige Mengen Teebaumöl auf dem Katzenfell sind fatal, da sich Katzen als reinliche Tiere ablecken und so das Teebaumöl aufnehmen. Deswegen sollte beim Verdacht auf Milbenbefall bei der Katze unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden und das ansonsten so heilbringende Teebaumöl verbleibt im Schrank.

Hunde

Bei Hunden kann die Nutzung von Teebaumöl schwere Allergien auslösen und auch dieser Vierbeiner sollte nicht unbesorgt mit Teebaumöl behandelt werden. Sinnvollerweise verschreibt der Tierarzt beim Milbenbefall ein Präparat, dem bereits Teebaumöl zugesetzt ist. Ansonsten existieren noch nicht genügend Studien darüber, wie Hunde Teebaumöl verstoffwechseln können. Besteht der Verdacht auf Milben bei einem Hund, muss der Tierarzt zwingend konsultiert werden. So können Räudemilben oder Demodexmilben schwerste Symptome bis hin zum Tod des Hundes auslösen. Teebaumöl ist zwar ein kleines Wundermittel, aber bei solch schweren Erkrankungen kann Teebaumöl nichts mehr ausrichten. Deswegen ist der Tierarzt der erste Ansprechpartner.

Ratten

Besteht der Verdacht auf Milbenbefall bei Ratten, sollte ebenfalls der Tierarzt der erste Ansprechpartner sein. Er wird ein geeignetes Mittel verschreiben, das den Milbenbefall bei dem Nager zum Abklingen bringt.

Doch hier kann Teebaumöl für die Reinigung und Desinfektion sämtlicher Gegenstände die Ratte betreffend genutzt werden. Am besten wird das Spülbecken mit heißem Wasser befüllt und pro Liter mit 60 Milliliter Teebaumöl bestückt. Darin wird nun alles fein säuberlich abgewaschen, was zu der Ratte gehört. Ihr Käfig, ihr Trinkbehälter, der Napf. Im Anschluss müssen die Utensilien gut mit heißem Wasser abgespült werden, so dass das Nagetier bei ihrem „Einzug“ ins frisch gereinigte Heim keine Reste von Teebaumöl mehr aufnimmt.

Pferd

Milben kommen bei Pferden recht häufig vor. Um die lästigen Biester loszuwerden, kann Teebaumöl verwendet werden, solange das Pferd nicht allergisch auf das ätherische Öl reagiert und die Diagnose „Milben“ vom Tierarzt bestätigt wurde.

Teebaumöl sollte an einer unauffälligen Stelle des Pferdekörpers vorab mit Teebaumöl betupft werden, und wenn sich keine Reaktion zeigt, kann die Stelle mit dem Milbenbefall ebenfalls mit Teebaumöl behandelt werden. Je nach befallener Stelle und Witterungsverhältnissen wird das Pferd shampooniert. Solch ein Teebaumöl-Shampoo lässt sich ganz einfach selbst anrühren – einfach das gewohnte Shampoo mit Teebaumöl auffüllen, empfehlenswert sind sieben Tropfen pro 100 ml Shampoo. Nach dem Shampoonieren die betroffene Stelle gut ausspülen und mit reinem Teebaumöl betupfen. Zeigen sich nicht innerhalb kürzester Zeit deutliche Verbesserungen des Milbenbefalls, sollte die Teebaumöl-Behandlung abgebrochen werden.

Kaninchen

Kaninchen sollten nicht auf eigene Veranlassung mit Teebaumöl behandelt werden. Ein Kaninchen mit Milbenbefall gehört in die fachkundigen Hände eines Tierarztes, da diese Tiere ein extrem empfindliches Hautbild haben.

Hühnern

Hühner sind gerngesehene „Opfer“ von Milben. Es gibt zahlreiche Milbenarten, die den Nutztieren zusetzen. Deswegen ist auch hier vor einer Behandlung mit Teebaumöl der Rat eines Tierarztes einzuholen. Eventuell können die Wände und Sitzstangen der Hühner mit einer Teebaumöl-Wasser-Lösung besprüht werden, um die Milben zu vernichten, doch als alleinige Maßnahme reicht dies nicht aus.

Pflanzen

Einige Milbenarten befallen Pflanzen und Gräser. Teebaumöl ist ein probates Mittel, diese Schädlinge wieder loszuwerden. Dazu wird einfach das Gießwasser mit Teebaumöl versehen und die Pflanze ganz normal gegossen. Verträgt die Pflanze es, besprüht zu werden, dann kann sie mit einem Mischungsverhältnis von 10 Tropfen auf einem halben Liter Wasser besprüht werden. Nicht jede Pflanze mag Wasser von oben! Doch wenn, dann sollte diese Behandlung den Milben den Garaus machen.

Schlangen

Auch bei Schlangen sollte Teebaumöl nicht ohne tierärztliche Meinung angewandt werden. Schlangen vertragen den Geruch von Teebaumöl nicht, bei einigen kann es zu einer Ohnmacht führen. Milbenbefall bei Schlangen wird am besten mit einem vom Tierarzt verschriebenen Mittel behandelt.

Meerschweinchen

Meerschweinchen vertragen Teebaumöl nicht. Zeigen sich Milben auf den Tieren, dann sollte ein Tierarzt konsultiert werden, der ein geeignetes Mittel verschreiben wird. Um den Käfig und das ganze Zubehör zu desinfizieren, kann Teebaumöl gute Dienste leisten, da es eine ausgesprochen desinfizierende Wirkung hat. 10 Tropfen Teebaumöl in das heiße Spülwasser und damit alle Zubehörteile des Meerschweinchens abwaschen. Danach gut abspülen und abtrocknen! Das Meerschweinchen darf nichts anknabbern, wenn sich noch Teebaumöl-Reste daran befinden.

Die Wirkung

Teebaumöl vernichtet Kleinstlebewesen wie Bakterien, Viren, Flöhe, Zecken und Milben. Zudem wirkt es entzündungshemmend und antimikrobiell. Deswegen kann Teebaumöl auch als Desinfektionsmittel eingesetzt werden. Es eliminiert zuverlässig Parasiten und Schädlinge und kann ganz gezielt die Milben bekämpfen, die sich hauptsächlich in der Lebensumgebung des Menschen aufhalten – die Hausstaubmilbe.

Vorbeugende Maßnahmen

 

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Hygiene ist ein wichtiger Schritt zu einer milbenfreien Umgebung. Wer regelmäßig sein Heim lüftet und säubert, dürfte kaum Probleme mit Milben haben. Es empfiehlt sich, jedem Putzwasser Teebaumöl zuzugeben, damit wird schon prophylaktisch gegen einen Milbenbefall vorgesorgt. Milben benötigen Staub und abgestoßene Hautzellen, um sich zu ernähren. Finden sie nichts davon vor – oder in zu geringen Mengen – suchen sie sich ein Quartier, das ihnen eher entspricht.

Bezüglich Tiere sollte eine regelmäßige Sichtkontrolle der Haut beziehungsweise Fellpflege durchgeführt werden. Bei Kleintieren hilft es, das Zubehör in einem festen Turnus mit einer Mischung aus heißem Wasser und Teebaumöl zu reinigen, damit sich Milben von Hause aus so unwohl wie möglich fühlen.

 

Alle Informationen auf dieser Seite dienen dem Leser als lediglich allgemeinen Überblick und Orientierungshilfe. Die Informationen ersetzen keine Beratung oder Behandlung eines Arztes, welcher auf die individuellen Gegebenheiten eingehen kann. Sollten Sie unter gesundheitlichen Problemen leiden kontaktieren Sie bitte einen Arzt um eine professionelle Heilung gewährleisten zu können. Wir übernehmen keine Haftung für die Korrektheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen.

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