Teebaumöl gegen Mitesser

Mitesser (Komedo) sind beileibe nicht nur ein Problem pubertärer Jugendlicher. Mitesser treten in allen Altersgruppen – außer bei kleinen Kindern – auf. Sie sind lästig, sie nerven und sie können für viele sorgenvolle Blicke in den Spiegel sorgen. Dabei gibt es gegen Mitesser eine wirksame Hilfe aus der Natur – Teebaumöl.

 

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Das ätherische Öl wird mittels der Wasserdestillation aus den Blättern des australischen Teebaums gewonnen. Seine Wirksamkeit ist bei den australischen Ureinwohnern (Aborigines) schon lange bekannt, während die Europäer das Pflanzenöl erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts für sich entdeckten.

Die ausgezeichnete Wirkung von Teebaumöl bezüglich der Haut ist wissenschaftlich nachgewiesen, somit sollten Mitesser keine Chance haben, sich gegen solch eine starke Waffe aus der Natur durchzusetzen. Übrigens stammt die Bezeichnung „Mitesser“ aus dem Mittelalter. Dort glaubte man, es handle sich um Würmer, die sich in der Haut des Menschen verstecken und diese verspeisen. Als Therapie wurde Honig angewandt, um die Würmer dazu zu verleiten, ihren Kopf aus ihrer „Höhle“ zu strecken.

Erst viel später kam man hinter das wahre Geheimnis der weißen und schwarzen Punkte auf der Haut. Hauptsächlich treten Mitesser im Gesicht auf, hier bevorzugt entlang der Nase, am Kinn und an der Stirn. Doch auch der Rücken und das Dekolleté sind auserkorene Körperregionen, in denen die Talgproduktion auf Hochtouren läuft.

Mitesser, unangenehme Zeitgenossen

Wer seinen Feind kennt, kann ihn wirkungsvoll bekämpfen. Im Falle von Mitessern sind erweiterte Haarfollikel ursächlich. Sie bieten überschüssigem Talg, Keratin (Hornsubstanz) und Bakterien ein Gefäß und bilden damit den Vorläufer eines Mitessers. Im Lauf der Zeit sammeln sich immer größere Mengen in dem Haarfollikel an, es sammelt sich ein Hornpropf, der sich aus Talg und Hornresten zusammensetzt, unterstützt durch Bakterien, in den meisten Fällen handelt es sich um das Bakterium Propionibacterium acnes. Es wird zwischen offenen und geschlossenen Mitessern unterschieden.

Geschlossene Mitesser

Geschlossene Mitesser sind als etwa ein Millimeter kleine Knötchen von heller Farbe erkennbar. In manchen Fällen sind sie farblich nicht von der Haut zu unterscheiden, sondern sie bilden lediglich eine halbrunde Erhebung.

Offene Mitesser

Dabei handelt es sich um die schwarzen Pünktchen, die charakteristisch für Mitesser stehen. Im Prinzip handelt es sich sowohl bei offenen als auch bei geschlossenen Mitessern um das Gleiche. Bei den offenen ist der Ausgang nicht komplett zu, sondern es gelangt Sauerstoff an den Talgpfropf, was in Verbindung mit Schmutzpartikeln die schwarze Färbung verursacht.

Beide Komedonen sind äußerst hartnäckig und können sich im Laufe der Zeit zu einem eitrigen Pickel ausweiten. Das allseits beliebte „Ausdrücken“ sorgt zwar kurzfristig dafür, dass die Pünktchen weg sind, doch nach einigen Tagen treten sie wieder in Erscheinung, eine dauerhafte Lösung ist das also nicht. Zumal sich bei dieser Form der „Behandlung“ durch falsches Praktizieren Narben einstellen können.

Die Wirkung: So hilft Teebaumöl gegen Mitesser

Teebaumöl ist ein exzellentes Mittel gegen Mitesser. Es wirkt desinfizierend und antibakteriell. Diese Wirkung basiert hauptsächlich auf den Inhaltsstoffen Terpinen-4-ol, Alpha-Terpineol und Alpha-Pinen. Mehrere Studien zeigten, dass Teebaumöl genauso gut gegen das verursachende Bakterium Propionibacterium acnes angeht wie der üblicherweise dagegen verschriebene Wirkstoff Benzoylperoxid. Es dauert mit Teebaumöl etwas länger, dafür bleiben die Nebenwirkungen aus. Eine Studie wurde von Amala Raman vom King´s College in London in den 90er Jahren durchgeführt, zwei weitere Forscherteams folgten und kamen zum gleichen Ergebnis. Teebaumöl hemmt das Bakterienwachstum so bildet sich aus einem Mitesser keine Entzündung. Durch die ätherischen Öle öffnen sich die Poren – etwa bei einem Gesichtsdampfbad – und der überschüssige Talg kann deutlich leichter abfließen. Die Wirkstoffe des Teebaumöls dringen in der Folge tief in das Hautgewebe ein und durch die wundheilungsfördernde Eigenschaft schließen sich die Gefäße. Dadurch wirkt das Pflanzenöl der Neubildung von Mitessern energisch entgegen.

Entfernung der Mitesser: die Anwendung

Zwei Regeln bilden das Fundament im Kampf Teebaumöl gegen Mitesser: Reinlichkeit und Regelmäßigkeit. Es ist immens wichtig, dass die zu behandelnden Stellen akkurat gereinigt werden. Dazu können in das Reinigungs-Gesichtswasser einige Tropfen Teebaumöl gegeben werden.

Durch die Reinigung werden oberflächliche Talgschichten und winzige Schmutzpartikel gelöst. Einzelne Mitesser werden mit einem Tropfen Teebaumöl auf einem Wattestäbchen vorsichtig betupft. Zur Tiefenpflege eignet sich ein Gesichtsdampfbad ganz ausgezeichnet.

Dazu wird eine Schüssel mit heißem Wasser und Teebaumöl darin mit einem Handtuch so präpariert, dass möglichst viel des aufsteigenden Dampfes auf das Gesicht gelangt – vergleichbar mit dem Erkältungsdampfbad. Die Wärme und das ätherische Öl sorgen für das Öffnen der Poren. Anschließend kann eine Maske aus Heilerde und drei Tropfen Teebaumöl über das Gesicht verteilt werden. Nach einer Einwirkzeit von rund 20 Minuten wird die Maske mit klarem Wasser abgespült.

Bei großflächiger Anwendung von Teebaumöl muss aufgepasst werden, dass die Haut nicht zu stark austrocknet. Deswegen sind punktuelle Anwendungen immer vorzuziehen. Nicht jeder verträgt die Verwendung puren Teebaumöls. Wer eine sensible Haut hat, sollte das Teebaumöl entweder mit etwas Wasser verdünnen oder direkt in eine Pflegecreme- oder Salbe geben. Als Faustregel haben sich sieben Tropfen auf 100 ml bewährt.

Weitere natürliche Tipps gegen Mitesser

Mitesser lassen sich mit Hausmitteln wunderbar behandeln. Quark, Honig und Zwiebeln sind alte, aber äußerst wirksame Klassiker – um nur einige Beispiele zu nennen. Wer eine trockene und empfindliche Haut hat, mischt fünf Esslöffel Quark mit vier Esslöffel Honig, gibt noch drei Tropfen Teebaumöl dazu und rührt daraus die Maske an. Auf die Haut auftragen und 20 Minuten einwirken lassen, danach mit klarem Wasser abspülen.

Wer den strengen Geruch von Zwiebeln nicht scheut, raspelt eine Zwiebel und vermengt diese mit drei Esslöffeln warmen Honig. Um den Geruch „perfekt“ zu machen, dürfen noch drei Tropfen Teebaumöl in die Maske, bevor sie aufgetragen wird und ebenfalls 20 Minuten auf den Mitessern verweilen darf.

 

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Mitesser sind – anders als Pickel und Akne – kein hauptsächlich in der Pubertät auftauchendes Phänomen. Treten Mitesser erstmals im Erwachsenenalter in Erscheinung, sollte zuerst der Hauttyp definiert werden. Denn etliche Pflegeprodukte kurbeln die Talgproduktion so richtig an, das erklärt die Notwendigkeit, ein exakt auf den Hauttyp abgestimmtes Pflegeprodukt zu verwenden.

 

Alle Informationen auf dieser Seite dienen dem Leser als lediglich allgemeinen Überblick und Orientierungshilfe. Die Informationen ersetzen keine Beratung oder Behandlung eines Arztes, welcher auf die individuellen Gegebenheiten eingehen kann. Sollten Sie unter gesundheitlichen Problemen leiden kontaktieren Sie bitte einen Arzt um eine professionelle Heilung gewährleisten zu können. Wir übernehmen keine Haftung für die Korrektheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen.

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